Freitag, 18. März 2016

The spirit

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Mein Leben lang wollte ich immer ein Zeichen setzen. Irgendwie, irgendetwas in anderen Menschen bewegen. Ihnen die Möglichkeiten geben, die schöne Seite des Lebens zu sehen. Sie dazu anregen, sich kritisch mit dem Geschehen in der Welt auseinanderzusetzen. Bewusster leben und die Natur gut behandeln. 
Und immer mit diesem Gedanken im Hinterkopf wollte ich mich selbst in einen Einklang bringen. Dennoch habe ich mich etwas leer gefühlt. Versteht mich nicht falsch, alles was ich bis jetzt getan habe, hat mir auch mein Leben ermöglicht, dass ich jetzt liebe. Früher dachte ich, dass wenn ich etwas großes aufbaue, die Menschen in meinem Umfeld stolz machen kann, ich unendlich große Glückseligkeit spüren werde. Ich wollte mir immer selbst etwas beweisen. Viel Geld verdienen, einen tollen Mann heiraten, viele materielle Besitztümer erlangen. Viel arbeiten, viel sehen. Und dann habe ich viel gearbeitet und angefangen das mein Umfeld stolz war. Ich hatte eine gewisse Audienz im Internet. Trotzdem hatte ich die Leere in mir. Denn ich hatte angefangen mich durch etwas zu definieren, dass nichts mit mir als Person zu tun hatte. Es waren äußerliche Faktoren, in dessen Materialität ich das Glück gesucht habe. Ich habe mich krampfhaft an den Glauben gehaftet, dass ich den Traummann finden werde aber habe vergessen mich selbst zu öffnen als Person. Irgendwie war ich total egoistisch.
Dann habe ich angefangen irgendwann Seminare zu besuchen. Netzwerk Veranstaltungen, Motivationsseminare, wo alle jemand waren. Alle erzählten von ihren Erfolgen und ich kam mir verloren vor. Ich habe mich für etwas motivieren lassen, wovon ich selbst nicht wusste, was es ist. Worte die an mir abgepralt sind weil ich dachte, Erfolg ist das wonach ich streben sollte. Erfolg ist toll, es ist toll wenn man sein eigenes Unternehmen aufbaut. Dagegen möchte ich auch nichts einwenden und man sollte den Weg gehen, wenn man eine tolle Idee hat. Mein Grundgedanke war allerdings falsch. Ich dachte erst mit dem Erfolg kommt meine finale Glückseligkeit. Ursache-Wirkung wie es Joe Dispenza nennt. Wir erwarten ein Event das eintritt und erst mit dem Eintritt Glücksgefühl beschert. 
Irgendwann als ich kurz vor einem mentalen Breakdown stand und meine ganze Existenz, etwas wonach ich mich definiert habe, auf wackligen Boden stand, musste ich etwas ändern. Wenn ich es nicht getan hätte, wäre ich ein Roboter, ein Opfer der Gesellschaft. Mein Job hat mir absolut keinen Spaß gemacht, meine Beziehung ging den Bach herunter und in der Uni kam ich den Klausuren nicht mehr hinterher, ich wurde von Freunden hintergangen. Stress ist eigentlich etwas was ich in meinem Leben nicht haben darf, das ist aber eine andere Geschichte!
Da beschloss ich etwas in meinem Leben grundauf zu ändern. Ich habe meinen workload verringert, einen neuen Job gesucht, meine Beziehung beendet und mich auf meinen Arsch gesetzt und überlegt wie ich mein Studium wieder in Lauf bekomme. Und das wichtigste ist, ich habe mich gefragt "wer bin ich und was mache ich hier?". Das erste Mal in meinem Leben habe ich angefangen zu atmen und mich anders zu betrachten und da begann die Reise zu mir selbst. Glaubt mir, nicht mal da habe ich mir Gedanken gemacht, dass es so etwas wie eine spirituelle Reise gibt. Ich habe mich sehr für das Thema interessiert aber ich habe es nie verstanden. Im Grunde genommen habe ich instinktiv mich geändert und es instinktiv richtig gemacht, ohne es zu verstehen. Jetzt wo ich mich intensiv mit diesem Thema auseinandersetze, viel über Psychologie, Neurobiologie und Quantenphysik lese, verstehe ich den eigentlich Sinn und was mit mir passiert ist. Und ich möchte euch gern auf diese Reise mitnehmen. Und gern auch eure Erfahrungen lesen. Was euch momentan bedrückt und warum ihr etwas in eurem Leben verändern wollt. Warum sollten wir nicht unsere Bedenken hier kundtun. Denn meistens fängt die Reise dort an, wo wir sie am Ende sehen. Deshalb fange ich Schritt für Schritt an euch meine Eindrücke zu schildern, Theorien näherzubringen und euch zu zeigen, dass das Leben toll ist und wir die Glückseligkeit ohne Grund in uns finden. 
Warum mache ich das alles? Ich will Zeichen setzen und ich will dazu beitragen, dass ich den ein oder anderen Menschen inspiriere. Es geht mir nicht darum große Maßen zu bewegen. Aber wenn ich wenigstens einem Menschen geholfen habe, dann habe ich schon viel erreicht in meinem Leben. Und ich teile gern mein Wissen und meine Gefühle. Wir sind so viele Individuen, warum sollten wir uns nicht gegenseitig inspirieren und wer weiß, vielleicht bringt mich die ein oder andere auch auf andere Inspirationen. Soziale Netzwerke sind ein tolles Medium und sie sind wahrlich für mehr gedacht als nur die neuesten Trends zu teilen. Ja ich liebe Schminke, Fashion und so weiter aber das ist nicht das wonach ich strebe. Und deshalb hoffe ich dass ihr es versteht, wenn ich mich in Zukunft intensiver den Themen "Motivation, Selbstfindung und Selbstbewusstsein, Wissenschaft" widme. Ich werde weiterhin alles optisch mit "Fashion" und "Beauty" tarnen. Denn ich möchte genau die Frauen erreichen, die denken Optik ist alles weil wir als Blogger nichts anderes sugerieren als Konsum, Schönheit und äußere Faktoren, die uns glücklich machen. But ladies, ich möchte euch auf eine Reise mitnehmen, die euer Denken über euch selbst von Grundauf revolutionieren wird.










Kommentare:

  1. Ich möchte dich unbedingt weiter verfolgen und hoffe auf die demnächst kommenden Themen wie Selbstfindung ! Du machst das toll ! Es ist wirklich was ganz anderes und lässt einen nachdenken und nicht wie andere Blogs runterlesen und vergessen !

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  2. Hey Mehtap,

    hab mir gerade deine Motive durchgelesen und möchte dir gerne erzählen, wieso ich mich ebenfalls für dieses Thema interessiere. Früher war ich schüchtern, bzw. habe nicht viel geredet und hab mich in der Schule fast nie getraut mich zB zu melden, weil ich Angst hatte, dass ich ausgelacht werde. Nach dem Abi hab ich eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten gemacht, weil ich nicht direkt wusste, was ich machen soll. Diese Arbeit hat mir überhaupt kein Spaß gemacht. Ich hab mich gefühlt wie ein Roboter, der das tun muss, was einem befohlen wird. Zudem war ich sehr unglücklich. Ich wusste, dass ich etwas verändern möchte und dass ich unabhängig sein möchte, sodass ich mein Alltag selbst bestimmen kann. Etwas selbst schaffen und erfolgreich sein. Das war mein Ziel. Doch wie sollte ich das schaffen? Ich hab mich dazu entschlossen, Bau- und Umweltingenieurwesen an einer Technischen Uni zu studieren und von Anfang an alles zu geben. Einige, die ebenfalls Ingenieurwesen studiert haben, meinten, dass es sehr schwierig sei, doch davon hab ich mich nicht aufhalten lassen. Es war mir egal, was andere gesagt haben. Außerdem hab ich mich verändert, ich wollte nicht die Schüchterne sein. Jetzt höre ich ständig, dass ich ein Motivator bin, was mich sehr freut. Ich hab oft ups and downs, aber ich möchte unbedingt mein Ziel erreichen und glücklich sein. Negative Gedanken möchte ich abstellen, was mir noch schwer fällt. Einige Gewohnheiten möchte ich auch ändern, weswegen ich es auch toll finde, deine Videos zu schauen, weil diese mir Kraft geben.
    Bin gespannt, was alles folgen wird!

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    1. Das tolle ist, dass man es schaffen kann und seine Persönlichkeit zum Besseren ändern kann :) Würde mich freuen, dann später auch mehr darüber zu hören, z.B. wie du dich verändert hast. Was du dafür getan hast etc :)

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  3. Hey, ich muss sagen, dass ich etwas jünger bin, 17. Und ich bin natürlich in einem Ständigenprozess mich zu finden und mich weiter zuentwickeln. Ich würde gerne einfach langsam wissen was ich machen will und es hinbekommen ein gutes Abi zuschaffen. Aber ich steck manchmal in einer downphase wo man einfach viel gibt aber irgendwie nicht das gewünschte Ergebnis bekommt. Ich will mir selbst eine gute Zukunft als unabhängige junge Frau aufbauen, da ich schon als Kind immer die finanziellen Probleme meiner Eltern und da vorallem bei meiner Mutter miterlebt hab. Und an dieser Stelle muss ich dazu sagen, dass ich ähnliche Ansichen wie du hatte, ein Business haben, viel Geld verdienen, aber ich merk dass da andere Dinge sind die ich will. Ich will anderen Menschen helfen, da ich selbst viel erlbet hab und etwas zurück geben will. Ich möchte mich von nonsense lösen, Freunde die keine richtigen Freunde sind. Und ich will meiner Mutter einfach zeigen, sich mit höheren Gedanken zubefassen, da sie sich irgendwie mit so unwichtugen Sachen die Zeit vertreibt. Oh man ein langer Text :D

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  4. Ein wirklich toller Post!
    Ich hatte gestern ein Vorstellungsgespräch und habe mal wieder gemerkt wie schüchtern ich eigentlich bin. Ich hasse es so sehr und würde es so gerne ändern. Aber in solchen Situationen habe ich das Gefühl,dass ich es überhaupt nicht kontrollieren kann. 😔 Weiß nicht,wie ich es jemals schaffen soll!

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  5. Mehtap, du bist eine pure inspration für mich!

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  6. Hi Methap, ich finde genau solche Texte total inspirierend und auch schön, dass du uns an deiner Entwicklung teilhaben lässt. Zugegeben: Deinen Youtube Kanal hatte ich zwischenzeitlich mal deabonniert, weil es mir einfach zu oberflächlich geworden ist. Aber ich hab ab und zu immer mal wieder geschaut, was es da (und auch auf dem Blog hier) so neues gibt und seit einiger Zeit habe ich dich auch wieder abonniert und lese auch wirklich wieder, was du auf dem Blog zu sagen hast, anstatt nur zu überfliegen. Mach weiter so. Es ist sehr interessant und selbstreflektiert.
    Liebe Grüße, Wiebke

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  7. Hallo liebe Mehtap, ich finde solche Themen auch mega spannend und habe mir auch sofort das Buch noch Dispenza geholt. Ich bin jetzt dabei es zu lesen , jedoch bin ich nicht mit allem einverstanden 😄
    Er schreibt ja man solle sich selber aufgeben um jemand Neues zu werden . Aber die Idee, sich selber aufzugeben finde ich schon ziemlich heftig . Schliesslich hat man ja auch gute Eigenschaften.
    Wie verstehst du das ?
    Liebe Grüße 😘

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