Montag, 29. Dezember 2014

Black On Black


Durch eine Trennung zu gehen ist nicht einfach aber manchmal nötig. Euch kann ich irgendwie meinen "Schmerz" teilen weil es einfacher ist manchmal die Dinge aus dem Leib zu schreiben als wie ich es sonst tue. In mir zu verstecken und es irgendwie zu verdrängen. Und wie sagt man so schön. Geteiltes Leid ist halbes Leid. 
Leider bin ich ein Mensch, die alles immer wieder im Kopf abspielt und den Punkt zu finden wo es schief gegangen ist. Wo hat man sich verloren, wo war der Moment wo der Weg sich getrennt hat. Ich weiß, dass es nicht die sonderlich klügste Art und Weise ist weil man dadurch vielleicht "das Vergessen" verzögert. Man muss für sich irgendwie die gesündeste Art finden, mit Trennungen umzugehen und für mich ist das meine Familie und meine Freunde. De Facto liebe ich es wie unwichtig meine Mama manchmal Herzschmerz erscheinen lässt. Da schämt man sich fast dafür, dass man nur annähernd traurig ist. (Ellini sallasan ellisi). Und deswegen sollte man die größte Zeit auch mit den Menschen verbringen, die einem gut tun. Was mich im Endeffekt zu der Erkenntnis bringt, dass es scheiße ist, soweit weg von meiner Familie zu wohnen. Manchmal denke ich sogar darüber nach, wieder in die Nähe der Heimat zu ziehen. Berlin ist kein gutes Omen. Ich habe so viele Menschen kennengelernt, die mir einfach das Herz gebrochen haben. Ich traue hier nur noch sehr wenigen Menschen über den Weg. Gibt man eine Hand, reißen sie dir buchstäblich den Arm raus. Was ich als sehr schade empfinde weil ich es liebe zu helfen und irgendwo meine Zuneigung zu zeigen. Das scheint das Großstadt Syndrom zu sein. Klar, ich habe hier nicht nur schlechte Erfahrungen gemacht, sondern auch tolle Menschen gewonnen. Negativ will ich es definitiv nicht dastehen lassen. Aber mein Leben hier hat nun mal einen sehr bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Komischerweise geht es vielen meinen Freundinnen und Bekannten so. Hach - Momentan will ich einfach nur weinen aber dann widerrum möchte ich endlich auch wieder lachen. Und all die Sorgen, die jetzt weniger geworden sind, vergessen und leben. Wisst ihr manchmal sind Trennungen gut. Man kann sich auf das Wesentliche im Leben fokkusieren. Ich liebe es positiv zu sein aber das habe ich insbesondere in den letzten Monaten verloren weil ich viel zu sehr damit beschäftigt war, mich unterkriegen zu lassen und Probleme haben die Überhand genommen. Das ändert sich gerade von Tag zu Tag. Es ist so als ob ich endlich wieder die Sonne sehe. Das klingt negativ und gemein aber im Grunde genommen ist es easy. Manche Menschen sind nicht füreinander gemacht und deshalb sollte man sich auch mal von der Last befreien, die für beide Seiten das einzig Richtige ist.




Jeans Topshop
Shirt - HM (current collection)

Kommentare:

  1. Die Familie- so ein wichtiger Stützpfeiler im Leben. Ich mache zur Zeit dasselbe durch..eigentlich seit Jahren..zwinge mich immer wieder dazu in eine andere Stadt zu reisen, hunderte Kilometer entfernt..Wir sind so oft unglücklich, weil wir denken, dass man Glück und den familiären Alltag opfern muss..für den Beruf, die Karriere, das Studium, für's "ich muss was erleben", für's "ich muss die Welt sehen" für's "da kann ich besser mein Ding durchziehen"..aber das Alleinsein schwächt uns...nicht allein ohne Menschen..alleine ohne Vertraute (selbt Freunde ändern daran wenig..es sei denn es sind die mit denen man aufgewachsen ist, aber wer nimmt die schon mit). Schön, dass deine Mutter deine "Schwächen" ausgleichen kann, auch wenn's nur per Telefon ist..aber ich wünschte mir, du würdest in die Nähe deiner Mama ziehen, vielleicht weil es auch mein Wunsch, insgeheim, ist, nach diesem und jenem, so Gott will...Alles Gute Mehtap..übrigens, ich finde du brauchst keine Beziehung..ich sehe dich, auch wenn bei dir jetzt alle Alarmglocken schrillen, als Ehefrau ahh ;)

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  2. ...in Berlin gut zu überleben braucht Schutz, eine hohe Leidensfähigkeit, ständige Wachsamkeit, flinke Füsse und ein Gespür für sich anbahnende dicke Luft. Und verlieben würde ich mich, da stimme ich "Anonym" zu, vielleicht und eventuell woanders...das grosse Glück mal ausgenommen.

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