Samstag, 10. Mai 2014

Look up!

Vor kurzem ist dieses Video viral im Internet geteilt worden. Es handelt um den Einfluss von Smartphone auf unser privates Leben und möchte uns verdeutlichen wie sehr es soziale Bindungen zerstört.
Ich finde diese Message sehr wichtig! Vor allem weil ich für viele junge Menschen ein Vorbild bin und wahrscheinlich ob gewollt oder ungewollt, dieses vernetzte Leben fördere. Dennoch möchte ich euch veranschaulichen, dass es doch sehr wahr ist wie übermäßiger Social Media Konsum uns vereinsamt und das ich ganz und gar nicht übermäßigen Konsum fördern möchte.  



Warum? Weil ich früher kostbare Zeit vor einem Bildschirm verbracht habe, anstatt rauszugehen und das Leben zu geniessen. Klar ich habe auch viel gemacht aber ich kann mich auch an Tage erinnern wo ich 3 Tage am Stück am Computer saß ohne zu merken, dass ich meine Zeit vergeude für etwas was nicht wirklich greifbar ist. Irgendwann habe ich mich alleine gefühlt und das trotz tausende von Freunden und tausenden von Zuschauern und Lesern.
Das war dann die Zeit wo ich den Bildschirm meines Computers ausgemacht habe. Denn vor der Zeit bevor ich ein Smartphone besaß, hatte ich eine sehr interessante Erfahrung mit meiner Freundin. Immer wenn wir Straßenbahn gefahren sind,hat sie auf ihr Handy geschaut und ab und zu mit dem Kopf genickt, als würde sie mir zuhören. Dann habe ich angefangen zusammenhanglose Sätze zu formulieren und Fragen zu stellen und sie sagte nur "ja sehe ich genauso". Sie hatte mir einfach nicht zugehört.
Wisst ihr wir werden nicht ewig auf diesen Planeten sein, die Möglichkeit haben mit den Menschen die wir lieben Zeit zu verbringen. Nichts ist endlos. Warum nutzen wir nicht die Möglichkeit und legen unser Handy weg. Warum schätzen wir nicht die Zeit, die wir uns gegenseitig entgegenbringen. Warum hören wir nicht zu aber lesen und liken jeden Status?
Warum messen wir uns an Social Media? 

Wenn ich mich mit Freunden treffe, bleibt mein Handy in der Tasche. Egal wer anruft, egal wer mir schreibt, es kann nicht so wichtig sein wie der Moment und die Erinnerung die du mit dem Menschen in der Sekunde teilst.
Es ist nicht wichtig, dass Menschen wissen was du machst. Sie müssen nicht jedes Detail aus deinem Leben wissen. Man muss nicht den Status auf Facebook auf vergeben ändern, damit deine Beziehung offiziell wird. Du musst nicht Ubahn fahren und Blickkontakt vermeiden indem du dein Smartphone rausholst. Lies ein Buch, beobachte deine Umgebung. Öffne deine Augen, du wirst so tolle Dinge sehen. Leg dein Handy weg bei dem Konzert. Geniesse den Moment, denn sie werden in deinem Kopf gespeichert sein. Was macht es dann für einen Unterschied ob du vor Ort bist und es aufnimmst oder es von deinem Computer aus anschaust, wenn du dich in dem Moment nicht der Musik hingibst.
Letztes Silvester war der Punkt wo ich gemerkt habe, wie asozial das soziale Netz uns macht. Wir haben Stunden damit verbracht Fotos zu schiessen, damit wir aufzeichnen dass wir gemeinsam feiern. Irgendwie war ich dann auch ein wenig enttäuscht wie sehr uns das vernetzte Leben diktiert.

Ich möchte nicht diktiert werden. Ich möchte leben, sehen und riechen und die richtigen Momente mit den richtigen Menschen teilen. Nicht über das soziale Netz mit "Freunden" die es wahrscheinlich nicht mal interessiert! Klar das Smartphone ermöglicht uns mit Menschen zu vernetzen, die sehr weit weg sind aber mache dich nicht abhängig davon! 

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