Mittwoch, 12. Oktober 2011

Der am weitesten entfernte Ort ist nicht das Universum, es ist dein Rücken

Manchmal steigst du in ein Taxi und du nennst das Ziel und manchmal schaut er dir nicht mal ins Gesicht.
Manchmal versucht man sich von sich selbst zu entfernen, nur um wieder zurückzukehren zum alten ich.
Manchmal suchst du vergeblich nach Liebe
Manchmal willst du einfach nur schweigen
Manchmal nur zuhören
Manchmal stirbt man
Manchmal will man sterben
Manchmal kann man nicht sterben obwohl es gerade günstig wäre.
"Und was ist wenn ich geliebt habe?"
Obwohl auch das lieben nur dem Moment gehört.
Jeder Anfang ist Wasser.

-Kaybedenler Kulübü-

Vor kurzem habe ich den Film, "Der Club der Verlierer" geschaut. Und es hat mich zum Denken angeregt.
Eigentlich hat es doch nur verstärkt, dass wir doch alle einsam sind auf diesem Planeten. Was uns irgendwie am Leben hält, sind unsere Ziele. Manchmal wissen wir aber gar nicht, warum wir uns ein bestimmtes Ziel gesetzt haben.
Manche wollen eine Familie gründen. Warum? Um nicht allein zu sein.

Aller Anfang scheint doch die Einsamkeit zu sein oder die Furcht davor. Wisst ihr, ich selbst gehöre nun mal zu den Menschen, die einsam sind. Es ist nicht diese frustrierte Einsamkeit, wo man Abends alleine Poker spielt. Nein, es ist die Einsamkeit in der Menge. Wenn ich unter Menschen bin, dann spüre ich sie am intensivsten und ich sehe sie in so vielen Augen funkeln. In den Augen des Mannes an der Bar. Sie sind leicht errötet vom Alkohol und man sieht ihm an, er wurde verlassen.

Ist es nicht ironisch, dass sich so viele Wege vieler Menschen regelmäßig kreuzen, um nach ein paar später nutzlosen Tagen/ Wochen/ Monaten/ Jahren wieder auseinanderzugehen. Sind wir dazu verbannt ständig jemanden kennenzulernen, um dann zu merken das wir doch wieder alleine sein werden?

Die Fragen exisitieren nur weil jemand eine Antwort hören möchte.

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