Dienstag, 14. Juni 2011

Alles eine Frage der Einstellung



Ein frischer Frühlingsmorgen. Kinder rennen lachend an mir vorbei, spielen fangen auf dem Weg zur Schule. Ein Auto hupt die etwas verschlafene Frau am Straßenrand an. Sie wäre beinahe überfahren worden. Scheint heute nicht ihr Tag zu sein, denn sie erschrickt sich als sie das Hupen hört. Ihre Tasche fällt zu Boden, samt Inhalt. Ein älterer Herr eilt zur Hilfe herbei. Er kann sich kaum selbst auf den Beinen halten aber er hilft und schenkt ihr ein aufmunterndes Lächeln. Und der Tag erstrahlt doch im hellen Licht.

Der alte Herr, was er wohl durchgemacht hat in seinem Leben. Was er gesehen, was er gefühlt, was er gerochen hat. Da wird man ein wenig neidisch auf ihn aber auch ein wenig traurig weil viel sehen wird er nicht mehr in seinem Leben. Seine Erinnerungen versinken auch langsam in seiner innerlichen Schatztruhe.

Was wird uns erwarten am Ende dieses Weges? Wird es tragisch? Wenn ich jetzt zurückblicke, erblasst so einiges. Was mir früher wichtig war, ist nutzlos geworden. Manche Dinge betrachte ich als Zeitverschwendung. Oder ich trauere verpatzten Situationen hinterher. Oder ich überlege, was wäre wenn. Hätte-hätte-Fahrradkette.
Auch wenn einiges was ich erlebt habe, ein großes Fragezeichen hinterlassen hat, so weiß ich doch, dass all dies aus einen bestimmten Grund passiert ist.

My life will be great!

Kommentare:

  1. Du solltest ein Buch veröffentlich mit deinen Gedanken:D
    Du gannz echt so gut schreiben:D

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  2. Du hast so recht und ich kann deine Gedanken total nachvollziehen, weil mich sowas doch auch öfter beschäftigt. Tiefgründige Gedanken = ♥

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